Chevrolet Spark+, ein privater Erfahrungsbericht


Auf diesen Seiten entsteht ein kleiner Erfahrungsbericht zum Chevrolet Spark

Oktober 2010

Anfang Oktober kam unser Spark + in grün und wurde unmittelbar "Frosch" getauft.

Ein echtes "Tussi-Auto" meint meine Tochter. Die Damen wünschen sich für den Sommer noch schwarze Alu-Felgen und die schwarzen Deckel der Nebenscheinwerfer weg, da kommt wohl ein Tagfahrlicht rein. Die hinteren Scheiben habe ich verdunkelt, für meine Kinder immer noch nicht dunkel genug.

Platz

Man sitzt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern durchaus bequem. Auch drei Kinder auf der Rückbank funktionieren "mal" wenn man keine hohen Kindersitze hat.

Der Kofferraum ist sehr "übersichtlich" beim großen Aldi Einkauf mit den Klappboxen wird man schnell mal die 1/3 zu 2/3 klappbare Rückbank nutzen.

Das Licht ist toll bei dem kleinen Auto durch die großen Scheinwerfer, auch ohne Projektionsoptik. Gewünscht hätten wir uns ein Tagfahrlicht. In den Scheinwerfern ganz innen scheint dort etwas vorgesehen, aber nicht bestückt zu sein.

Radio

Das Radio des Spark sieht klasse aus. Etwas mehr Sound und Bass wäre schön. Am Radio gibt's "Aux in" und einen USB Anschluss, ausserdem liest es MP3 CD´s und kann auch in Unterverzeichnissen springen.

Anzeigen

Tacho und Drehzahlmesser in schickem Rollerdesign, Tankanzeige das war dann schon das wichtigste beim Spark +. Was wir schmerzlich vermissen ist eine Uhr! Weitere Anzeigen wie Motortemperaturanzeige gibts nicht.

Alle Fahrzeuge haben eine genormte Diagnoseschnittstelle "Onboarddiagnose" (OBD2). Wer sich technisch interessiert was sein Auto so an Daten hat, kann dort ein frei erhältliches Anzeigeinstrument anschließen z.B. den "Scangauge". Mit dem Scangauge sieht man alle Daten des Spark, so z.B. Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Wassertemperatur und Ansauglufttemperatur und vieles mehr. Tachometer lügen von Natur aus, beim Spark ist die Tachovoreilung vergleichsweise klein.

Er-Fahrungen

Vom Fahrgefühl kein Vergleich mit unserem Toyota Prius, das ist klar, aber es ging um einen Rutscher für die Stadt das klappt prima.

Der Überblick ist klasse, insbesondere nach hinten, richtig Boxautogröße. Das Fahrzeug ist handlich udn wendig.

Man lernt wieder richtig schalten, an der nächsten Strassenecke ist man im dritten Gang. Bis 100 km/h geht das durch die kurze Übersetzung mit den 50 kw recht fix. Zwischen 80 und 100 fühlt er sich richtig wohl. Bis 120 geht's noch mit dem Geräusch, zumindest nicht lauter als unser Zafra A früher. In voll beladenem Auto an Steigungen kommt man schon an Grenzen, d.h. da ist Geduld angesagt, zum Hindernis wird man aber noch lange nicht.

Soweit der erste Eindruck.

September 2010

Kauf des Spark im September 2010

Wir suchten einen kleinen Nachfolger für unseren Opel Zafira, als Fahrzeug für die Familie, ausser Urlaubsfahrten. Unser Platzbedarf und die Jahresfahrleistung war deutlich gesunken, etwas kleineres durfte es sein.

Geplant war ursprüglich ein junger Gebrauchter, noch in der Garantie. Die Suche gestaltete sich schwierig, der Preisabstand zur Klasse der Neufahrzeuge unter 10.000 € war gering. Bei der Suche kam dann vom Händler, "wir hätten da noch den Spark, der geht wie geschnitten Brot ;-)".

Sehen, fahren, kaufen ging dann auch innerhalb zwei Tage, d.h. Unterschrift nach der Probefahrt.

Neben den ökonomische Gründe beim Kauf dieses Wagens war uns auch die Versicherung wichtig. Je kleiner der Wagen, desto geringer die Kosten. Dies hatte uns der Kfz Versicherung Rechner im Internet in wenigen Minuten und ein paar Klicks ausgerechnet. Was wir jetzt bei der Versicherung sparen, haben wir zwar schon wieder angelegt, aber durchaus im Sinne unseres neuen „Frosches“.

Zudem spielten die ökologischen Gründe eine entscheidende Rolle bei unserer Wahl. 119 gCO²/km sind schon ein vergleichsweise guter Wert, 20 Euro Steuer im Jahr 2010 bedingt durch nur 1 L Hubraum sind ebenfalls positiv.

Ein wenig ärgerlich finde ich, dass man kaum Bilder der einfachen Versionen Spark und Spark + in der Werbung sieht. Die meisten Bilder zeigen den LS mit anderem Spoiler vorne, hinten und mit Alufelgen, die eben kein Standard sind bei den zwei kleinen Modellen.

Nachdem die gelieferten Stahlfelgen optisch weniger hübsch sind, haben wir auf diese Winterreifen montieren lassen. Für die Sommerreifen sind Alufelgen im Frühjahr geplant.

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© Ralf Wagner